Zeitreise mit der "Grande Dame" des Wetters

Bild: ORF

Am 5. März 1995 schrieb die studierte Hydrogeo- und Klimatologin Christa Kummer (50) als erste Frau, die im österreichischen TV das Wetter moderierte, Fernsehgeschichte. "Ich war eigentlich schon nach meiner ersten Sendung eine Legende", lacht sie im "Heute"-Talk.

Am 5. März 1995 schrieb die studierte Hydrogeo- und Klimatologin Christa Kummer (50) als erste Frau, die im österreichischen TV das Wetter moderierte, Fernsehgeschichte. "Ich war eigentlich schon nach meiner ersten Sendung eine Legende", lacht sie im "Heute"-Talk.

Viel hat sich geändert in den 20 Jahren, weiß Kummer zu berichten. "Die Art der Moderation, der Prognose. Die Steifheit der Formulierungen ist weggefallen. Jetzt soll auch ein Showeffekt dabei sein." Für heißen Diskussionsstoff sorgen auch immer ihre coolen Outfits. "Nach meiner ersten Sendung gab’s im Print eine Kritik: ,Die neue Wetter-Moderatorin heißt Christa Kummer und sie trug auch solchen‘", erinnert sie sich noch ganz genau.

Legendär auch vor Kurzem ihr Auftritt mit den zweifärbigen Strümpfen. "Ja, die haben Wellen geworfen. Aber das war wirklich eine Strumpfhose und ich habe nicht vergessen, nur einen Strumpf anzuziehen", zwinkert sie verschmitzt.

Eines kann sie übrigens gar nicht leiden: die Bezeichnung "Wetterfee". "Da fühl ich mich definitiv degradiert. Ich habe eine akademische Ausbildung und mich zu 100 Prozent dieser Sache verschrieben", stellt Kummer klar.

Schade findet sie auch den Trend, dass es in der Wettermoderation neuerdings vor allem um ein schönes Gesicht geht. "Da wird ein hübsches Haserl gesucht und nicht auf die Kompetenz geachtet. Dabei gehört da schon mehr dazu!"

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