Niederösterreich

Zellengenosse sollte anderen Insassen um 20.000 € töten

Ein Insasse in Stein soll einen anderen zur Tötung eines weiteren Gefangenen angestiftet haben. Er wurde nicht rechtskräftig zu 18 Jahren verurteilt.
Niederösterreich Heute
13.10.2023, 09:26
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Ein Häftling der Justizanstalt Stein (Krems) musste sich wegen Anstiftung zum Mord vor Gericht verantworten. Vorgeworfen wurde dem Angeklagten, einem Mithäftling 20.000 Euro als Entgelt für die Tötung geboten zu haben.

Zumindest zwei Mal soll er den auserkorenen Täter darüber hinaus eindringlich mit dem Umbringen bedroht haben – für den Fall, dass die Handlung unterbleiben sollte. Laut Landesgericht Krems blieb es letztlich nur deshalb beim Versuch, weil der Mithäftling nicht wie vom Beschuldigten geplant agierte, dafür aber Anzeige erstattete.

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Schwere Nötigung und gefährliche Drohung

Angelastet worden waren dem Angeklagten im Geschworenenprozess auch schwere Nötigung sowie gefährliche Drohung. Das Geschworenenverfahren wurde am Donnerstag erst kurz vor Mitternacht beendet. Der Schuldspruch, 18 Jahre, wegen versuchten Mordes als Bestimmungstäter ist Gerichtsangaben zufolge nicht rechtskräftig.