Seit 90 Jahren besteht jene Dienststelle, die heute Landeskriminalamt heißt. In dieser Zeit sind die Fahnder zwölfmal umgezogen und auch der Name hat sich zwölfmal geändert. Doch nun scheint es, als hätte Niederösterreichs Kriminalpolizei endlich eine Heimat gefunden. Am Donnerstag wurde der Neubau an der Schanze 7 am Stadtrand St. Pöltens eröffnet.
200 Kriminalbeamte sind nun von der Wiener Rennwegkaserne in die Landeshauptstadt übersiedelt. Die Fahnder unter der Leitung von Oberst Franz Polzer haben insgesamt 12.000 Quadratmeter Bürofläche bezogen. In den Labors steht die neueste Kriminaltechnik zur Verfügung. Gekostet hat die Zentrale knapp 37,5 Millionen Euro. Bei der feierlichen Eröffnungszeremonie waren auch Innenministerin Maria Fekter, Landeshauptmann Erwin Pröll und Bischof Klaus Küng anwesend.