Wirbel in Schwechat

Zerstörtes Todes-Wrack "liegt völlig ungesichert"

Ein Leser erhebt Vorwürfe: Das Wrack eines tödlichen Unfalls soll in Schwechat frei zugänglich abgestellt sein – und fordert sofortiges Handeln.
Erich Wessely
06.08.2026, 12:46
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Ein Leserbrief an "Heute" sorgt für Aufsehen. Ein Mann schildert darin einen aus seiner Sicht unhaltbaren Zustand: Das Wrack eines tödlichen Verkehrsunfalls soll seit Wochen ungesichert auf einem öffentlichen Parkstreifen im Concorde Business Park in Schwechat stehen.

Laut dem Schreiben handelt es sich um jenes Fahrzeug, das beim tödlichen Unfall am 12. Juli auf der B10 schwer beschädigt wurde. Nach Angaben des Lesers sei das völlig zerstörte Auto nach der Bergung zwar abtransportiert worden, befinde sich nun aber frei zugänglich im öffentlichen Raum.

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"Besteht akute Verletzungsgefahr"

Der Verfasser sieht darin mehrere gravierende Probleme. Er warnt vor einer möglichen Verletzungsgefahr durch scharfkantige Fahrzeugteile und lose Bleche. Zudem äußert er die Befürchtung, dass aus dem Wrack noch Betriebsstoffe wie Öl oder Bremsflüssigkeit austreten und so Boden oder Kanalisation verunreinigen könnten: "Da der Parkstreifen frei zugänglich ist, besteht akute Verletzungsgefahr für Passanten, dort Beschäftigte und insbesondere Kinder. Kein privater Bürger dürfte ein Fahrzeug in diesem Zustand im öffentlichen Raum abstellen", so die Kritik.

Besonders scharf kritisiert der Leser den aus seiner Sicht mangelnden pietätvollen Umgang mit dem Unfallfahrzeug. In dem Wagen sei ein Mensch ums Leben gekommen. Das Wrack offen sichtbar im öffentlichen Raum stehen zu lassen, sei gegenüber den Angehörigen respektlos und könne Passanten psychisch belasten.

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Da ihm unklar sei, welche Behörde zuständig ist, richtete der Verfasser sein Schreiben nach eigenen Angaben gleichzeitig an mehrere (behördliche) Stellen.

Der Leser fordert die Behörden auf, das Unfallwrack rasch von dem öffentlichen Parkstreifen zu entfernen und an einem gesicherten, nicht öffentlich einsehbaren Verwahrort unterzubringen.

Urlaubsbedingte Verzögerung

Auf "Heute"-Anfrage heißt es seitens der Stadtgemeinde Schwechat: "Uns wurde mitgeteilt, dass bereits seit längerer Zeit seitens der Hinterbliebenen bezüglich der Abholung des Unfallwracks mit der Versicherung bzw. dem zuständigen Unternehmen korrespondiert wird. Aufgrund der Urlaubszeit und eines benötigten Kranwagens konnte das Fahrzeug noch nicht abgeholt werden. Es wurde jedoch vom zuständigen Unternehmen versprochen, dass versucht wird, das Unfallwrack noch in dieser Woche (Anm.: KW 32) abzuholen."

{title && {title} } wes, {title && {title} } 06.08.2026, 12:46
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