Am Donnerstag Abend stieß ein 29-Jähriger auf einem Motorrad mit einem Polizisten zusammen, verletzte ihn schwer. Der Türke raste wenige Schritte an Anja H. vorbei, die mit ihrem 8 Monate alten Sohn unterwegs war. "Ich muss einen Schutzengel gehabt haben", sagt die "Heute"-Leserin.
Am Donnerstag Abend Der Türke raste wenige Schritte an Anja H. vorbei, die mit ihrem acht Monate alten Sohn unterwegs war. "Ich muss einen Schutzengel gehabt haben", sagt die "Heute"-Leserin.
Der Schock sitzt tief: "Diese Bilder muss man erst aus dem Kopf bekommen", erzählt Anja H. Sie war am Donnerstag Abend in Strebersdorf unterwegs, ihren jungen Sohn in einer Bauchtrage. "Ich hörte die Sirenen, ging über die Straße. Von der anderen Seite kam der Polizist - dann hörte ich den Knall", berichtet die 23-Jährige. Der Motorradfahrer war direkt hinter ihr vorbei gerast: "Ich muss einen Schutzengel gehabt haben. Zwei Schritte weniger und er hätte mich erwischt."
Die Niederösterreicherin reagierte sofort, lief zu dem Beamten, der verletzt am Boden lag. "Ich kniete mich hin, berührte ihn. Er hat mich nur angesehen." Kurz darauf seien weitere Polizisten eingetroffen, hätten sich um ihren Kollegen gekümmert. "Dem Motorradfahrer hat man sofort Handschellen angelegt. Da wusste man, der war nicht einfach nur zu schnell unterwegs", so H.
Am Tag darauf erfuhr die Zeugin, dass der Unfalllenker aus einer Justizanstalt war. "Als ich das hörte, war ich schon entsetzt. Ich hoffe, es geht dem Polizisten bald wieder gut. Das war seither mein einziger Gedanke."
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