In der abgelaufenen Saison haben die "Veilchen" ein Minus von 18,8 Millionen Euro eingefahren - ein Finanzloch, das ohne den Einstieg eines Investors nicht stemmbar ist.
AG-Vorstand Markus Kraetschmer gibt bei Sky Austria Auskunft, wie es am Verteilerkreis weitergeht: "Es ist noch kein Schampus kalt gestellt, aber wir haben klar gesagt, dass wir bis Ende Februar fertig sein müssen. Wir sind auf der Zielgeraden und finden eine sehr gute Lösung für die Zukunft unserer Wiener Austria."
Die heiße Spur könnte nach Georgien führen - Merab Jordania soll der neue starke Mann bei den Veilchen sein. Die Gerüchte verdichten sich, weil sein 24-jähriger Sohn heimlich, still und leise für die Young Violets verpflichtet wurde. Jordania Senior soll unter anderem sehr gute Kontakte zu Chelsea-Boss Roman Abramovich haben. Kraetschmer lässt sich aber nicht in die Karten blicken.
"Wir halten es so, wie in den letzten Wochen. Wir werden weiterhin keine Namen verraten. Ich weiß, dass es allen auf der Zunge brennt, aber wir bitten um ein wenig Geduld. Die Lösung soll viele Jahre oder sogar Jahrzehnte für unseren Verein passen", so Kraetschmer weiter.
"Es geht um umfangreiche Vertragswerke, da muss eine komplette Zukunftsrechnung durchgeführt werden. Man darf nicht vergessen, dass wir mit der Pandemie immer noch in einer riesigen weltweiten Krise stecken", erklärt die Wiener.
Die Zeit drängt jedenfalls. Bis zum 2. März müssen die Violetten die Lizenzunterlagen für die kommende Saison an die Bundesliga übermitteln. Nur ein Investor kann die Spielgenehmigung für das Jahr 2021/22 absichern. Die Austria kann bis zu 49,9 Prozent der AG-Anteile an einen Geldgeber veräußern.