Zielpunkt: Ausverkauf startet nächste Woche

Bild: Hertel Sabine

Die Erste Bank stellt den von der Insolvenz des Unternehmens Zielpunkt betroffenen Mitarbeitern ab sofort einen zinsfreien Überziehungsrahmen in der Höhe von bis zu drei Monatsgehälter bereit. Indes erklärte das Unternehmen die Hintergründe für die Pleite.

Mitarbeiter-Fiasko kurz vor Weihnachten bei Zielpunkt! Das Unternehmen erklärte am Donnerstag die Hintergründe für die Pleite. Der Ausverkauf beginne nächste Woche. Die Erste Bank stellt den von der  betroffenen Mitarbeitern ab sofort einen zinsfreien Überziehungsrahmen in der Höhe von bis zu drei Monatsgehälter bereit. 

Wegen sehr schlechter Umsätze in den letzten Wochen habe sich die Perspektive für Zielpunkt dramatisch verschlechter, sagt Pfeiffer-Eigentümer Georg Pfeiffer in Ö1 am Donnerstag. Die Geschäftsführung habe rechtlich gar nicht anders handeln können, als die Insolvenz anzumelden. Das werde nächste Woche geschehen, dann starte auch der Abverkauf in den Filialen.

Die Mitarbeiter würden nicht nur "sicher" ihr Geld bekommen, sondern auch möglichst rasch, betont Pfeiffer. Die Marke Zielpunkt werde verschwinden, ein Großteil der Standorte werde auch von Mitbewerbern übernommen.
Erste Bank verzichtet auf Zinsen



„Hier geht’s um eine möglichst rasche und unbürokratische Hilfe. Die monatlichen Kosten müssen gedeckt werden und gerade vor Weihnachten - wo traditionell die Ausgaben höher sind - springen wir ein bis die Gehälter wieder ausbezahlt werden“, erklärt Peter Bosek, Privatkundenvorstand die Situation. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens erhalten die Mitarbeiter ihre Gehälter – auch jenes für November – vom Insolvenzentgelt-Fonds nach persönlicher Antragstellung.

 
 

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