Ein Waldbrand hat am Donnerstag in Tirol oberhalb von Absam die Einsatzkräfte beschäftigt. Der Brand breitete sich bis zum späten Nachmittag auf rund vier Hektar aus. Das Feuer war durch eine weggeworfenen Zigarette eines 18-jährigen Wanderers ausgelöst worden.
Die Bekämpfung des Brandes wird noch bis am Freitag fortgesetzt werden müssen. Die Löscharbeiten gestalteten sich in dem steilen, schwer zugänglichen Gelände schwierig. Der Wind sowie die massive Trockenheit machten es den Einsatzkräften schwer, den Waldbrand unter Kontrolle zu bekommen.
Die fünf im Einsatz befindlichen Hubschrauber flogen bis zum Einbruch der Dunkelheit, über Nacht würden sich die Löscheinsätze auf den unteren Bereich des Hanges konzentrieren, so die Feuerwehr. Im hochalpinen Gelände könne die Lage in der Nacht lediglich beobachtet werden. Im Einsatz standen am Donnerstag rund 100 Männer von Feuerwehr, Bergrettung und Polizei.
Brand-Aus erst am Samstag
Der Bezirkspolizeikommandant betonte, dass keine Gefährdung des Siedlungsgebietes zu Befürchten sei. Der Brand dürfte zudem nach bisheriger Lage "lokal bleiben" und sich vermutlich zwar "noch etwas, aber nicht mehr allzu viel" ausbreiten. Ein endgültiges Brand-Aus werde nach derzeitigem Stand aber erst am Samstag - wenn die nächste Regenfront aufziehe - gegeben werden können.
Der Waldbrand war am Vormittag im Bereich des sogenannten Hochmadkopf ausgebrochen. Ein 18-jähriger Wanderer hatte nach Angaben der Exekutive zunächst noch selbst versucht das Feuer zu löschen. Als er jedoch die Lage nicht selbstständig unter Kontrolle bringen konnte, alarmierte er die Rettungskräfte.