"Kickl, wüst an? Wickel?" Demo zog über 20.000 an

Mehr als 20.000 Menschen haben am Samstag in Wien ein friedliches Zeichen gegen die Koalitionsregierung gesetzt.
Bereits um 14 Uhr haben sich mehr als 10.000 Teilnehmer beim Treffpunkt am Christian-Broda-Platz versammelt. Vom nass-kalten Wetter ließen sich die Demonstranten nicht abhalten. Sowohl die Polizei, als auch die Veranstalter hatten mit weniger Teilnehmer gerechnet.

Offiziellen Einschätzungen zufolge nahmen 20.000 (Polizeiangabe) bis 70.000 (Schätzung des Veranstalters) am Protestzug zum Heldenplatz teil – die Wahrheit dürfte irgendwo in der Mitte liegen.

Auch SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder marschierte mit: "Die Demo zeigt, dass sehr sehr viele Leute nicht einverstanden sind mit der Politik, die gemacht wird. Und das sollte der Regierung und jedem einzelnen Minister zu bedenken geben."

Die Demo-Route führte vom Westbahnhof über die Mariahilfer Straße und dem Burgring zum Heldenplatz, wo gegen 19 Uhr die umjubelte Abschlusskundgebung stattfand.

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Keine Ausschreitungen

Seitens der Polizei heißt es, dass der Protest sehr friedlich abgelaufen sei. "Die Versammlungen sind aus polizeilicher Sicht ruhig und ohne nennenswerte Vorfälle verlaufen", so in einem Statement der Landespolizeidirektion Wien.

Einige der Slogans: "Kickl, willst ein? Wickel?" oder "Nazis raus, Strache raus".

Die Organisatoren "Offensive gegen Rechts" und die "Plattform menschliche Asylpolitik" zeigten sich begeistert von den vielen Teilnehmern. In einer gemeinsamen Aussendung heißt es: "Wir sind überwältigt von der Anzahl an Menschen, die heute lautstark gegen diese Regierung protestiert hat (...) Wir haben gezeigt, dass wir sehr Viele sind und dieser Regierung und ihren menschenfeindlichen Absichten keine Ruhe lassen."

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