2:1! Rapid darf mit der Meisterrunde planen. Die Hütteldorfer setzen sich am Sonntag in der 19. Runde der Bundesliga beim Wolfsberger AC durch und hat drei Runden vor dem "Schnitt" als Vierter sechs Punkte Vorsprung auf den siebenten Platz.
Patrick Greil und Bernhard Zimmermann glänzen bei Rapid als Torschützen. Für Greil ist es nach einem durchwachsenen Herbst das erste Saisontor. Zimmermann profitiert von den muskulären Problemen von Marco Grüll und Oliver Strunz, wird von Trainer Zoran Barisic in die Startelf "rotiert", nützt die Chance zum zwischenzeitlichen 2:0.
Bei beiden Treffern müssen die Rapidler im eiskalten Lavanttal lange zittern - nicht nur aufgrund der unwirtlichen Temperaturen. Der VAR checkt in beiden Situationen mögliche Abseitsstellungen. Das Spiel ist jeweils minutenlang unterbrochen. Dann die Erlösung, Schiedsrichter Manuel Schüttengruber zeigt in Richtung Mittelauflage.
Dann macht es ihm Zimmermann nach. Als Torjubel Teil zwei wählt der junge Angreifer der Wiener einen kreativen Jubel. Er macht erst mit seinen Händen die VAR-Geste, zeichnet das TV-Rechteck in die Luft. Dann der ausgestreckte Arm in Richtung Mittelauflage und ein schelmisches Schmunzeln auf den Lippen.