Das Zinshaus in der Liechtensteinstraße 81 in Wien-Alsergrund, das am Dienstag bereits einmal wegen schwerer Schäden von der Baupolizei evakuiert wurde, ist in der Nacht auf Donnerstag ein zweites Mal geräumt worden. Diesmal wurde ein Betretungsverbot verhängt.
Das Zinshaus in der Liechtensteinstraße 81 in Wien-Alsergrund, das wurde, ist in der Nacht auf Donnerstag ein zweites Mal geräumt worden. Diesmal wurde ein Betretungsverbot verhängt.
Am Mittwoch sind an dem einsturzgefährdeten Haus nochmals Risse in den Außenmauern im Bereich des Geschäftslokales der Performance-Gruppe "Gods Entertainment" gesichtet worden. Es musste zudem auch festgestellt werden, dass massive Schäden im Bereich der Säulen vorliegen und es daher zu einer Pölzung kommen musste, um die Sicherheit des Gebäudes wieder herzustellen.
"Tragende Säulen im Erdgeschoßbereich wurden noch besser gesichert", sagte Gerald Schimpf, Sprecher der Berufsfeuerwehr gegenüber dem ORF. Einige Mieter des ersten Stockes durften aber nicht mehr in ihre Wohnungen zurück und mussten in einem Hotel oder bei Verwandten untergebracht werden.
Die Baupolizei vermutet, dass ein Dachgeschoßausbau vor rund 20 Jahren schuld an den jetzigen Spätschäden sein kann. Statiker prüfen nun, welche Verstärkungsmaßnahmen an den Säulen zu treffen sind.