Heute fand der jährliche bundesweite Zivilschutz-Probealarm statt. Zwischen 12 und 12:45 Uhr wurden in ganz Österreich nach dem Signal "Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale "Warnung", "Alarm" und "Entwarnung" ausgestrahlt.
Der Probealarm dient einerseits der Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.
Allgemein lagen die Ausfälle in den Bundesländern bei 0,57 Prozent (48 Sirenen) – weniger als noch im Vorjahr (0,63 Prozent und 52 Sirenen).
Die Signale können derzeit von 8.356 Feuerwehrsirenen ausgestrahlt werden, welche je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Lagezentrum des Innenministeriums, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen ausgelöste werden können.
Heuer erfolgte auch eine bundesweite Testauslösung des Katastrophen-Warnsystems "AT-Alert" auf den Mobiltelefonen. Nach Informationen der Mobilfunknetzbetreiber wurden die Testnachrichten erfolgreich an die Mobiltelefone ausgesendet.
Detailanalysen zu Zahlen der erreichten Mobilfunkstationen werden im Laufe der kommenden Woche durchgeführt. Im Wien können noch die Rückmeldungen zu "AT-Alert" bis Freitag (11. Oktober) bekannt gegeben werden.
Bei den ersten Rückmeldungen ist es laut Stadt Wien zur Frage gekommen, wie man sich von diesem System abmelden kann. Dazu muss gesagt werden, dass keine Telefonnummern bekannt sind, sondern nur an empfangsbereite Handys ausgesendet wird. Die Aussendung erfolgte über die Funkzellen der Mobilfunkbetreiber. Der endgültige Empfang ist auch vom Alter und dem entsprechenden Betriebssystem abhängig. Daher konnte es dazu kommen, dass Alarme am Handy nicht empfangen wurden.