Mitarbeiter des Münchner Zollamts (Garching-Hochbrück) haben ein Puma- oder auch Berglöwenfell samt Kopf in einem Paket aus den USA sichergestellt, wie der Zoll in einer Aussendung bekanntgab.
Wenig später stellte sich heraus, dass sich ein Münchner das Fell zu Dekorationszwecken aus den Staaten hat schicken lassen.
"Das Tier ist nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt. Da keine artenschutzrechtlichen Dokumente vorgelegt werden konnten, wurde die Sendung beschlagnahmt", so Marie Müller, Sprecherin des Hauptzollamts München.
Mittlerweile sind mehr als 5.600 Tier- und 30.000 Pflanzenarten sowie deren daraus gewonnen Erzeugnisse geschützt.
Viele Tier- und Pflanzenarten sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Täglich sterben weltweit bis zu 150 Tier- und Pflanzenarten aus. Der Raubbau an der Natur, aber auch Profitgier sind die Hauptgründe für das Artensterben.
Der internationale Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen hat sich zu einem lukrativen Geschäft entwickelt. Heute sind weltweit mehr als 5.600 Tier- und 30.000 Pflanzenarten und die daraus gewonnenen Erzeugnisse geschützt.