Zoll stoppt Frau mit knapp 1.000 Kakteen am Körper

Eine 38-jährige Chinesin hatte knapp eintausend Kakteen und Sukkulenten an ihrem Körper nach Neuseeland schmuggeln wollen.

Ein Spürhund hatte bei der Einreise am Auckland International Airport bei der Frau angeschlagen. Kurz darauf wurde die Frau auf der Toilette dabei erwischt, wie sie versuchte, die Pflanzen zu entsorgen.

Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums (MPI) hatte die Frau ihre illegale Fracht in Strümpfen an den Körper geschnallt transportiert. Die insgesamt 947 Pflanzen, darunter befanden sich acht bedrohte Arten, hätten ihr bei einem Verkauf rund 6.000 Euro eingebracht.

Wie es seitens der Behörden nun heißt, wurde die Frau jetzt von einem Gericht zur Entrichtung von 100 Sozialstunden verurteilt. Der oben beschriebene Vorfall selbst hatte sich bereits am 24. März 2019 ereignet.

Serien-Täterin

Die selbe Frau wurde vier Monate erneut erwischt worden, als sie 142 illegale Pflanzensamen versteckt in iPad-Schutzhüllen ins Land bringen wollte. Zusätzlich hatte sie noch rund 200 Töpfe und Ornamente im Gepäck.

"Es ist wichtig, immer daran zu denken, dass die Einfuhr von unautorisierten Pflanzenarten, egal ob durch Schmuggel oder via Postsendung, Neuseelands Biosicherheit in Gefahr bringt", mahnt MPI-Ermittler Simon Anderson. "Dieses Urteil dient als Warnung an alle, die Pflanzen und andere gefährdete Arten nach Neuseeland schmuggeln, dass sie mit Strafverfolgung rechnen müssen."

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account rcp Time| Akt:
NeuseelandSchmuggelGericht

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen