Zoobewohner kämpfen mit der Hitze

Nicht nur die Menschen stöhnen unter der Hitzewelle, auch die Tiere im Tiergarten Schönbrunn haben mit Temperaturen von weit über 35 Grad zu kämpfen. Um sich abzukühlen haben sie ganz einfache Hitze-Tricks: schattige Plätze aufsuchen, sich weniger bewegen und immer wieder abkühlen.

Nicht nur die, auch die Tiere im Tiergarten Schönbrunn haben mit Temperaturen von weit über 35 Grad zu kämpfen. Um sich abzukühlen haben sie ganz einfache Hitze-Tricks: schattige Plätze aufsuchen, sich weniger bewegen und immer wieder abkühlen.

Beim Thema Abkühlung hat die Seychellen Riesenschildkröte namens Menschik eine ganz eigene Methode. "Obwohl diese Schildkröten Hitze gewöhnt sind, hat Menschik den Rasensprinkler für sich entdeckt. Eigentlich zum Beregnen des Grases in der Anlage gedacht, lässt sich die über 100 Jahre alte Schildkröte gerne das kühle Wasser auf den Panzer rieseln", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Auch den Afrikanischen Straußen kann die derzeitige Hitzewelle natürlich nichts anhaben. Dennoch schätzen es die imposanten Vögel, wenn die Tierpfleger den Wasserschlauch auspacken. Einmal am Tag ist Duschen angesagt. Und da lassen sich die vier Strauße, der Hahn Pipo und die Hennen Gina, Lolo und Beate, nicht lange bitten. Schratter: "Die vier Vögel stellen oder legen sich direkt in den Wasserstrahl und halten ganz still. Hin und wieder breiten sie genießerisch die Flügel aus."
 

"Wasser marsch" heißt es auch im Elefantenpark. Elefanten können weder schwitzen noch hecheln. Ihre großen Ohren dienen als natürliche Klimaanlage, über die sie Wärme abgeben. In Afrika heimisch kommen die Elefanten natürlich mit weit höheren Temperaturen zurecht. Schratter: Die Dusche ist für die Elefanten nicht nur Abkühlung, sondern pflegt auch die empfindliche Haut der grauen Riesen.

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