"Die Finanzsituation ist eine Katastrophe": Weil die Kärntner Gemeinde Millstatt einen Schuldenberg von 4,5 Millionen Euro angehäuft hat, muss jetzt eine Volksschule zugesperrt werden. Auch einige Grundstücke werden veräußert, die Gebühren wurden bereits erhöht.
"Die Finanzsituation ist eine Katastrophe": Weil die Kärntner Gemeinde Millstatt einen Schuldenberg von 4,5 Millionen Euro angehäuft hat, muss jetzt eine Volksschule zugesperrt werden. Auch einige Grundstücke werden veräußert, die Gebühren wurden bereits erhöht.
Bürgermeister Johann Schuster musste jetzt einen drastischen Schritt setzten. Weil die Gemeinde jährlich nur rund 400.000 Euro Einnahmen hat und ein Schuldenberg von 4,5 Millionen Euro abgebaut werden muss, wurde jetzt der Rotstift angesetzt. Ein Entschuldungskonzept wurde dem Land Kärnten bereits vorgelegt, das sieht vor, dass eine Volksschule geschlossen werden muss, welche ist noch unklar.
"Ja, die Finanzsituation ist eine Katastrophe. Jetzt muss gespart werden", so Johann Schuster zum ORF. Der SPÖ-Bürgermeister hat das Amt erst im Vorjahr übernommen, sein Ziel sei es, die Schulden bis 2021 zu halbieren. Neben der Schließung einer Volksschule, ist auch der Verkauf von Grundstücken geplant. Einsparungen soll es auch bei Nachstrukturierungen in der Verwaltung geben. Gebühren für das Wasser, die Plakatierung die Hundesteuer wurden bereits erhöht.