Österreich

Zu laute Musik verriet Cannabisplantage

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:12

Merksatz für Drogendealer: Wer Cannabis anbaut, sollte auf laute Musik am Ort der Plantage verzichten. Dass ein 32-Jähriger in Wien-Penzing gegen diese Regel verstieß, brachte ihm einen Besuch ein, auf den er wohl lieber verzichtet hätte. Beamte standen Sonntagabend vor der Tür, sie wollten ihn eigentlich nur bitten, etwas leiser zu drehen.

Merksatz für Drogendealer: Wer Cannabis anbaut, sollte auf laute Musik am Ort der Plantage verzichten. Dass ein 32-Jähriger in Wien-Penzing gegen diese Regel verstieß, brachte ihm einen Besuch ein, auf den er wohl lieber verzichtet hätte. Beamte standen Sonntagabend vor der Tür, sie wollten ihn eigentlich nur bitten, etwas leiser zu drehen.

Der Vorfall ereignete sich in einer Wohnung in der Linzer Straße um 21.20 Uhr. Die Funkstreifenbesatzung, die wegen der Lärmerregung geholt worden war, bemerkte sofort den Cannabisgeruch, der aus der Wohnung strömte. Sie forderten den Inhaber des Appartements auf, die Türe aufzumachen, der weigerte sich aber zunächst.

Hanfstauden entdeckt

Erst die Androhung, mit Gewalt vorzugehen, wirkte: Der 32-Jährige öffnete, hinter der Tür fanden die Beamten vier frische Hanfstauden, 21 getrocknete Stämme und drei Plastisackerln mit geriebenem Cannabiskraut.

Außerdem stellten sie leere Abpacksackerln sicher. Der Wohnungsinhaber und ein 33-jähriger Kompagnon wurden angezeigt. Ein dritter Mann in der Wohnung kam ohne Anzeige davon.

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