Österreich

Zu teuer: Sanierung der Praterbrücke verschoben

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:22

Die Wiener Praterbrücke ist eine der meist befahrenen Brücken Österreichs. Auf ihre Sanierung muss das Teilstück der Südosttangente noch warten. Denn die Asfinag hat die Ausschreibung gestoppt, weil die Angebote der Baufirmen überhöht gewesen seien.

muss das Teilstück der Südosttangente noch warten. Denn die Asfinag hat die Ausschreibung gestoppt, weil die Angebote der Baufirmen überhöht gewesen seien.

Ab 5. September hätte die Praterbrücke saniert werden müssen. Dazu kommt es aber vorerst nicht. Grund dafür ist ein Stopp der Ausschreibung durch die Asfinag, wie das Unternehmen am Mittwoch per Aussendung mitteilte. Die Angebote der Baufirmen seien "extrem überhöht" gewesen, erklärte der Autobahnbetreiber diesen Schritt.

Die Asfinag hatte ein Budget von etwa 33 Millionen Euro veranschlagt - das wäre völlig überzogen worden. "Die Angebote waren völlig unannehmbar - zum Teil waren sie mehr als doppelt so hoch wie unsere Kalkulationen", wird Gernot Brandtner, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management Gesellschaft, zitiert.

Nun versuche das Unternehmen mit der Bauindustrie zu verhandeln, um eine "wirtschaftlich vernünftige" Lösung zu finden. Die Bauarbeiten sind vor allem aufgrund der Entfernung von teuer und aufwendig. Durch den späteren Sanierungsbeginn wird sich nun auch das Ende der Arbeiten entsprechend von Ende 2016 auf Frühjahr 2017 verzögern.

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