Nach sieben Jahren Bauzeit fand am Montag in Anwesenheit von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landtagspräsident Karl Wilfing und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf die offizielle Eröffnung des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf statt. Rund 222,1 Millionen Euro wurden in den Zu-und Umbau des Spitals investiert.
27.500 Quadratmeter wurden neu gebaut, 46.000 Quadratmeter saniert. Das Bauvorhaben begann 2011 und erfolgte in mehreren Abschnitten. Zuerst wurden das Parkdeck und das neue Haus A errichtet, dann folgte der Umbau des Hauses B, die Generalsanierung der Küche und die Sanierung des Hauses D und des historischen Altbaus Haus C.
Wichtige Erweiterung
Mit der Inbetriebnahme der Sozialpsychiatrischen Tagesklinik für Erwachsene im Dezember 2018 sowie der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik im Frühjahr 2019 erfolgte auch eine Erweiterung des Versorgungsauftrages im immer wichtiger werdenden Sektor der psychischen Erkrankungen.
Gerade beim Thema Gesundheit sei das Miteinander sehr wichtig, meinte Mikl-Leitner. Das Land Niederösterreich habe deshalb in den letzten Jahren über zwei Milliarden Euro in den Umbau bzw. in den Neubau von Spitälern investiert. „Rund die Hälfte des Landesbudgets geht in die Bereiche Gesundheit und Pflege", informierte die Landeshauptfrau.
LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf sagte, das Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf spiele im Bundesland Niederösterreich eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt deshalb, weil die Bevölkerungsdichte auch im nördlichen Wiener Umland weiter ansteige, so Pernkopf. „Tagtäglich vollbringen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeskliniken hervorragende Leistungen und sorgen somit für eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten", sagte er.
(min)