Die Bank Austria will ihre Finanzen gehörig aufbessern und verkauft deshalb Immobilien. 80 Häuser, Wohnungen und Gebäude in ganz Österreich sollen einen zahlungskräftigen Abnehmer finden. Für Donauturm, Garage am Hof, Wien-Mitte und Co soll mindestens eine Milliarde Euro in die Kasse kommen.
Riesen-Bauwerke wie das Wiener Wahrzeichen, der Donauturm kann man einzeln erstehen, kleinere Immobilien werden laut "Kronenzeitung" nur gebündelt verkauft. Auch das Schlosshotel Lebenberg in Kitzbühel kann man als zahlungskräftiger Kunde erstehen.
"Kein Mindestgebot" für Prestige-Objekte
Die Preise dürfen die Kunden selbst festlegen. Das bedeutet freilich nicht, dass die Bank Austria jedes Angebot akzeptiert, doch wenn die in- und ausländischen Investoren selbst sagen, was sie zu zahlen bereit sind, hofft die Bank, dass die Bieter selbst den Preis in die Höhe treiben. "Wir nennen kein Mindestgebot. Das wäre nicht sinnvoll", zitiert die Zeitung einen Sprecher.
500 Mio für Wien-Mitte
Gerechnet wird aber mit zum Beispiel mindestens 500 Millionen Euro für den Koloss, der in Wien-Mitte über dem Bahnhof steht. Mit dazu gibt es Mieter wie das Finanzministerium, die dem Käufer zumindest einen kleinen Teil des Kaufpreises monatlich "zurückerstatten".