Zu viele Gymnasiasten: Aufnahmeverfahren droht

Laut Johann Heuras gehen zu viele Schüler ins Gymnasium.
Laut Johann Heuras gehen zu viele Schüler ins Gymnasium.Bild: iStock, LSR NÖ

Laut NÖ-Bildungsdirektor Johann Heuras gibt es 5 bis 10 Prozent zu viele Gymnasiasten. Er will, dass die Schulen sich ihre Schüler aussuchen können.

Immer mehr Eltern wollen, dass ihre Kinder ins Gymnasium gehen. Vor einigen Jahren waren es in NÖ nur etwa 20 bis 25 Prozent der Schüler, die nach der Volksschule in ein Gymnasium wechselten, mittlerweile sind es bereits 38 Prozent.

Für Niederösterreichs Bildungsdirektor Johann Heuras sind das zu viele. In einem Interview mit der Zeitung "Die Presse" beziffert er den Zulauf als um fünf bis zehn Prozent zu hoch. Allerdings sei eine Allgemeinbildende Höhere Schule (AHS) für viele Kinder gar nicht das Richtige, weil der Druck zu groß sei.

Heuras schlägt daher ein Aufnahmeverfahren vor, bei dem sowohl Lehrer und Direktor der Volksschule als auch der AHS eingebunden werden. Das letzte Wort sollen zwar weiterhin die Eltern haben, wählen sie aber entgegen der Entscheidung der Pädagogen, soll das schriftlich festgehalten werden.

(min)

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