Zu viele in Quarantäne – Nobel-Skiort gehen Betten aus

In Lech am Arlberg haben sich die Fallzahlen innerhalb einer Woche verdoppelt.
In Lech am Arlberg haben sich die Fallzahlen innerhalb einer Woche verdoppelt.Werner Dieterich / imageBROKER / picturedesk.com
Binnen einer Woche haben sich die Fallzahlen im Nobel-Skiort verdoppelt. Die Infizierten sind in Quarantäne, was in Lech (V) zu Platzproblemen führt.

Derzeit sind in der 1.500-Einwohner-Gemeinde 127 aktiv positive CoV-Fälle gemeldet. Es gebe Cluster, zum Beispiel unter Skilehrern oder anderen Tourismus-Mitarbeitern, heißt es aus Lech am Arlberg. Wer positiv auf das Coronavirus getestet wird, der muss in Quarantäne. Das führt zu Platzproblemen in den Hotels.

Ausweichquartiere für Abgesonderte

Die Zahl an positiv Getesteten erscheint extrem hoch, aber sie lasse sich relativieren, wenn man bedenke, dass sich derzeit im Ort mehr als 10.000 Menschen befinden, erklärt Tourismus-Direktor Hermann Fercher gegenüber ORF Radio Vorarlberg. Dennoch hat der Vorarlberger Nobel-Skiort derzeit mit Platzproblemen zu kämpfen.

Trotz der hohen Fallzahlen sind derzeit keine verschärften Maßnahmen für Lech geplant.
Trotz der hohen Fallzahlen sind derzeit keine verschärften Maßnahmen für Lech geplant.Werner Dieterich / imageBROKER / picturedesk.com

Zwar bleiben die infizierten Menschen im Idealfall einfach in ihren Unterkünften, doch wenn beispielsweise das Hotelzimmer schon für den nächsten Gast gebucht ist, muss ein Ausweichquartier, ein sogenanntes "Safe House" gefunden werden.

Platzproblem könnte sich in den nächsten Tagen lösen

Nach Angaben von Fercher gibt es derzeit in Lech ein paar Hotels, die nicht für den regulären Betrieb geöffnet sind, sondern nur Quarantäne-Personen beherbergen. In den kommenden Tagen sollte sich das Platzproblem aber verbessern, weil die große Urlaubszeit dann vorbei ist und sich die Hotels wieder etwas leeren. 

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Sollte sich die Situation noch verschlimmern, wurde im 120 km entfernten Innsbruck bereits ein Quartier mit rund 60 Zimmern für Abgesonderte errichtet. Das "Safe House" sei zwar schon "gut ausgelastet", zeitnah könne es erweitert werden, heißt es von der Tiroler Landesregierung.

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