Zuckerbäcker sorgt mit Masken-Nikolos für Kontroverse

Ein ungarischer Konditor verkauft Nikolos mit Masken und hat damit eine Kontroverse ausgelöst. Die einen findens lustig, die anderen makaber.

Erst kam die Kritik, dann das Lob – und jetzt kommt Laszlo Rimoczi mit der Produktion kaum mehr nach. Nachdem der Konditor auf Facebook Werbung für seine Schokoladen-Nikolos mit Corona-Schutzmaske gemacht hatte, gingen die Wellen hoch. Bis zu 100 Nikolos produziert Rimoczi momentan jeden Tag für ein Geschäft etwas außerhalb von Budapest, wie Reutersberichtet. Das reicht nicht, um die Nachfrage zu decken.

"Wow, was für einen Kommentar-Tsunami unser Mundmasken-Schokoladen-Weihnachtsmann verursacht hat", schreibt Rimoczi in einem Facebook-Post. Er habe den Menschen in der schwierigen Zeit nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern wollen.

"Ich brauche den Humor, ich brauche ihn jetzt!", schrieb eine Facebook-Userin dazu. "Ich freue mich über jeden kleinen Witz wie diesen. Ich denke, es ist kreativ", meinte eine andere.

"Ich glaube, wenn der Nikolo kommt, muss er auch eine Maske tragen. Er muss ja mit gutem Beispiel vorangehen, besonders für Kinder", sagt der Konditor. Weil die unmaskierten Nikolos gerade viel weniger gefragt sind als die maskierten, rüstet Rimoczi jetzt um. Sie werden aus dem Verkauf genommen, ausgepackt und auch mit einer Maske – übrigens aus Marzipan – versehen. Günstig sind sie nicht. In seinem Webshop bietet Rimoczi seine Kreation für umgerechnet 5 Euro an.

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