Österreich

Zug-Kollision: Staatsanwaltschaft ermittelt

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:10

Über fünf Millionen Euro Schaden, ein Schwerverletzter und Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung: Der Crash des Geisterzuges gegen eine Hilfs-Lok wird jetzt zum Krimi.

"Es wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt, zudem wurde ein Sachverständiger zur Klärung der Unfallursache bestellt", sagt Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt, zu "Heute".

Auf der Südbahnstrecke hatte sich ein Güterzug mit 21 Waggons selbstständig gemacht, bretterte mit 60 km/h einen Kilometer talwärts und krachte im Polleroswandtunnel (Bezirk Neunkirchen) gegen eine Hilfs-Lok. 14 Waggons entgleisten, der Lokführer, der mit der Hilfs-Lok unterwegs war, wurde schwer verletzt.

Freigabe bereits am 14. Dezember?

"Es wird mit Hochdruck gearbeitet", so ÖBB-Sprecher Christopher Seif. Die Freigabe der Südbahnstrecke könnte bereits am 14. Dezember erfolgen. Kritik, dass die ÖBB das Ausmaß des Zug-Unglücks vertuschen wollten, streitet Seif ab: "Wir wollten uns am Dienstag auf keine Spekulationen einlassen."
.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen