Das war wirklich knapp! Versicherungsmakler Rudolf P. (45) aus Vorchdorf übersah in Bad Wimsbach einen herannahenden Zug, blieb trotz einer Vollbremsung mitten auf den Gleisen stehen. Das tonnenschwere Gefährt erfasste seinen BMW – dieser ging sofort in Flammen auf. Wie durch ein Wunder gab es aber keine Verletzten!
Hier haben wirklich nur wenige Sekunden über Leben und Tod entschieden: Familienvater Rudolf P. war Sonntagabend auf dem Weg Richtung Pettenbach, musste dabei in Bad Wimsbach-Neydharting (Bezirk Wels-Land) auf einem leicht abschüssigen Straßenstück einen unbeschrankten Bahnübergang passieren. Laut Polizei war der BMW-Lenker wohl etwas zu rasant unterwegs. Er stieg voll auf die Bremse, kam daraufhin ins Schleudern und rutschte mit dem Auto ausgerechnet in die Eisenbahnkreuzung.
Polizist spricht von einem kleinen Wunder
Im nächsten Moment erfasste ein Regionalzug das Fahrzeug bei voller Fahrt, schleifte es 30 Meter weit mit – und genau da fing der Pkw Feuer! Rudolf P. und sein Sohn Paul (13) waren aber glücklicherweise nicht starr vor Schreck. Nur wenige Augenblicke bevor der weiße BMW vollständig in Flammen stand, schafften es Vater und Sohn, die Türen zu öffnen. „Sie sind wirklich im letzten Moment herausgesprungen. Wie durch ein Wunder haben die beiden nicht einmal eine kleine Schramme abbekommen“, sagt ein Polizist.
Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wimsbach konnten das total zerstörte Wrack löschen, die Zuggarnitur wurde ebenfalls schwer beschädigt.
Robert Loy