Zugunglück in Meidling: "Habe gedacht, es ist aus"

Kerstin S. (22) ist eines der neun Opfer, musste ins Spital gebracht werden.
Kerstin S. (22) ist eines der neun Opfer, musste ins Spital gebracht werden.Bild: MA 68 Lichtbildstelle/privat
Nachdem am Karsamstag zwei Züge beim Bahnhof Meidling kollidiert sind, schildert eines der Opfer im "Heute"-Gespräch die bangen Minuten.

Am Karsamstag rasten wie berichtet beim Bahnhof Meidling ein Railjet und ein Regionalzug ineinander – neun Passagiere wurden bei dem Crash verletzt. Unter den Opfern: Kerstin S. (22). Die Niederösterreicherin schildert jetzt im "Heute"-Gespräch die bangen Minuten.

"Leute haben geschrien"

„Ich bin Pendlerin und war gerade im Railjet unterwegs. Plötzlich begann der Waggon hin und her zu wackeln, kippte um", erzählt die 22-Jährige. „Die Leute haben alle geschrien! Ich habe gedacht, jetzt ist es vorbei und versucht, mich wo festzuhalten."

Doch die Zahntechnikerin wurde quer durch den Waggon geschleudert, verletzte sich dabei. „Gepäckstücke flogen durch die Luft, die Scheiben zersprangen. Keiner wusste, was los ist. Einige Mütter haben sogar ihre Kinder aus den Augen verloren", erzählt die Frau.

Dank an Einsatzkräfte

„Wir haben dann selbst die Rettung und die ÖBB verständigt, die uns gesagt haben, wir sollen im Zug bleiben." Insgesamt 47 Passagiere wurden dann von der Feuerwehr geborgen.

Eines ist für die 22-Jährige wichtig: „Ich möchte mich bei den Einsatzkräften bedanken."

(dm)

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