Zuhälter verspielte sein ganzes Geld in Wettbüros

Der Zuhälter verspielte das Geld der Frauen.
Der Zuhälter verspielte das Geld der Frauen.Bild: Kein Anbieter/iStock
Er zwang mindestens fünf Frauen zur Prostitution. Den "Lohn" der Rumäninnen verspielte der spielsüchtige Mann dann in Wettbüros.
Aufgrund umfangreicher Ermittlungen durch das Landeskriminalamt in Zusammenarbeit mit Beamten der PI Ansfelden und Enns (Bez. Linz-Land) konnten Montag gegen 15 Uhr insgesamt fünf rumänische Prostituierte im Alter von 19 bis 21 Jahren und deren 24-jähriger Zuhälter auf frischer Tat ertappt werden.

Die Frauen und der Mann hatten in einem eigens dafür angemieteten Zimmer in einem Hotel im Bezirk Linz-Land die illegale Prostitution ausübten. Der rumänische Zuhälter mietete für die fünf Frauen insgesamt drei Zimmer an und diese inserierten auf einer Internetplattform, wo sie ihre eindeutigen Liebesdienste anboten.

Auch in Tirol "aktiv"



CommentCreated with Sketch.2 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass sie gemeinsam in den vergangenen zwei Monaten in insgesamt drei Hotels in Tirol, in einem Hotel in Linz und in den zwei Hotels im Bezirk Linz-Land ihre Dienste angeboten haben.

Die Prostituierten haben weder ein in Österreich notwendiges Gesundheitsbuch, noch sind sie in den jeweiligen Hotels angemeldet.



Zuhälter ist spielsüchtig



Der spielsüchtige Zuhälter verspielte den durch die Prostitution der fünf Frauen erwirtschafteten "Lohn" in diversen Wettlokalen.

Durch das LKA OÖ wird nun auch im Ausland ermittelt, da laut Polizei davon auszugehen ist, dass es sich um eine organisierte, international agierende Tätergruppe handelt, die die rumänischen Mädchen aus einer Zwangslage heraus rekrutiert, in Österreich zur Prostitution zwangen und damit ihren Lebensunterhalt bestreitet.

Die Mädchen wirkten bei der Vernehmung eingeschüchtert und es hatte den Anschein, dass sie ihre Aussagen von den Hintermännern (Zuhältern) weitgehend vorgegeben bekommen haben, so die Einschätzung der Polizei. Es wird Anzeige an die Staatsanwaltschaft Linz erstattet.





(gs)

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