Österreich

Zukunfts-Perspektive: Jobchancen für Flüchtlinge

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:25

Eine Chance für Flüchtlinge: Das bot der "10.000 Chancen"-Recruiting Day am Montag. Die Unternehmen Lidl und Austria Trend führten mit Flüchtlingen Bewerbungsgespräche. Viele Asylberechtigte kamen vorbei, um sich vorzustellen.

Eine Chance für Flüchtlinge: Das bot der "10.000 Chancen"-Recruiting Day am Montag. Die Unternehmen Lidl und Austria Trend führten mit Flüchtlingen Bewerbungsgespräche. Viele Asylberechtigte kamen vorbei, um sich vorzustellen.
„Wir wollen, dass Flüchtlinge eine Chance bekommen. Die Bewerber sind unglaublich motiviert“, sagt Bernhard Ehrlich vom Verein „10.000 Chancen“. Am Montag lud der Verein zum Recruiting Day. Das Besondere: Die asylberechtigten Bewerber wurden speziell vorbereitet – unter anderem mit Deutsch- und Bildungskursen von „Interface Wien“. 100 Arbeitsplätze bei Lidl und weitere Jobs bei Austria Trend warten.

150 Flüchtlinge vermittelt

Den Verein "10.000 Chancen" gründete Bernhard Ehrlich vor einem knappen Jahr. "Wir haben heuer schon etwa 150 Flüchtlingen einen Arbeitsplatz vermittelt", erzählt Ehrlich. Wichtig ist ihm: "Wenn die Menschen beschäftigt sind, haben sie eine Perspektive." Vor allem im Hotel- und Gastgewerbe würden derzeit Arbeitskräfte gesucht – etwa für Reinigungsarbeiten oder als Küchenhilfen.

Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche

"Wir wollen eine Struktur errichten, damit Flüchtlinge eine Chance bekommen", sagt Ehrlich. Über seine Plattform "10.000 Chancen" werden Flüchtlinge mit Unternehmen zusammengebracht – und umgekehrt. Voraussetzungen für Bewerber sind Deutschkenntnisse, anerkannter Asylstatus und Motivation. Die Flüchtlinge werden nicht im Regen stehen gelassen. Gemeinsam mit Partnern wie "Interface Wien" werden die Bewerber auch auf ihre Vorstellungsgespräche vorbereitet. "Wir haben verschiedene Projekte, bei denen wir Bildungsmaßnahmen für Migranten anbieten. Wir helfen auch bei Behördengängen und bei der Arbeitsplatzsuche", sagt Radostin Kaloianov von .

Arbeitgeber, die bei dem Projekt mitmachen wollen, wenden sich an  

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