Zum Wahlsieg gabs ein Bussi für Klaus Luger

Minutenlanger Applaus, gelöste, ja euphorische Stimmung - im Lager von Klaus Luger (SPÖ) wurde die Wahl zum Bürgermeister natürlich gefeiert.

Minutenlanger Applaus, gelöste, ja euphorische Stimmung – im Lager von Klaus Luger (SPÖ) wurde die Wahl zum Bürgermeister natürlich gefeiert.

Fast 61 Prozent der Stimmen konnte Luger verbuchen, sein Kontrahent Bernhard Baier (ÖVP) kam auf 39 Prozent. Aber: Gerade einmal 43 Prozent der Wahlberechtigten gingen zur Wahl.

Kurios: Wahlsieger Luger bekam in der Stichwahl um 4.294 Stimmen weniger als vor zwei Wochen. "Das Wahlsystem gehört geändert, die Stichwahl abgeschafft", sagte Luger als Reaktion darauf.

Am Ende freute sich der "frisch" gewählte Bürgermeister über ein Sieger- Busserl seiner Frau und darüber, "dass Linz weltoffen und keine kleinkarierte Stadt ist".

 
Baier: "Stimmen dazugewonnen"

"Bestes Ergebnis für die ÖVP in Linz. Ich habe Stimmen dazugewonnen, Klaus Luger welche verloren. Zur Sensation hat’s zwar nicht ganz gereicht, was auch an der niedrigen Wahlbeteiligung gelegen haben dürfte. Was die Koalitionsverhandlungen jetzt betrifft, schließe ich niemanden aus. Mit allen, die für einen politischen Neuanfang sind, ist eine Zusammenarbeit mit der ÖVP vorstellbar – auch mit der SPÖ."

 
Luger: "Bin extrem erleichtert!"

Die Anspannung war Klaus Luger anzusehen, auch nachdem der Sieg feststand. "Ich war sehr nervös, war mir unsicher, ob ich gewinne", meinte der alte und neue Bürgermeister von Linz. Ab Montag will er mit den anderen Parteien Gespräche führen. "Ich reiche allen die Hände", meinte er.

Kritik an seinem Kontrahenten Bernhard Baier konnte er sich aber dann doch nicht verkneifen. "Das war ein sehr untergriffiger Wahlkampf, so etwas habe ich noch nie erlebt." Übrigens: Luger will das Wirtschaftsressort von der VP.

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