In Sachen Bildung lässt Niederösterreich nichts anbrennen: Ungeachtet der Kompetenz-Diskussion zwischen Landeschef Erwin Pröll und Ministerin Claudia Schmied nimmt das Land 18 Millionen Euro in die Hand, um 450 zusätzliche Lehrer, die Klassenschülerhöchstzahl von 25 sowie die Modellschulen zu finanzieren.
Für rund 200.000 Schüler, davon 16.457 Taferlklassler, richtet sich der Alltag seit heute wieder nach der Schulglocke. Um die bestmögliche Bildung zu gewährleisten, greift das Land tief in die Tasche. Kleinräumige Schulstrukturen wollen ebenso finanziert sein wie niedrige Klassenteilungszahlen.
Neue Schwerpunkte wird man im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich setzen. Physikkoffer und Lernkartei waren die ersten Vorboten. Die 7. Schulstufe darf sich auf politische Bildung zur Darstellung einfacher Zusammenhänge in der Gemeinde- und Kommunalpolitik einstellen.
Aufgewertet werden auch die 50 Modellschulen: Hauptschulen sollen zu Bildungsdrehscheiben werden.
Karl Müllauer