Zuverdienst & Co. –Arbeitslose stellen Minister Fragen

Arbeitsminister Kocher in der AMS-Landesgeschäftsstelle in Wien.
Arbeitsminister Kocher in der AMS-Landesgeschäftsstelle in Wien.C BKA/Dunker
Arbeitsminister Marin Kocher war am Mittwoch in der AMS-Landesgeschäftsstelle Wien und sprach mit Betroffenen über die Arbeitslosenversicherung.

Das Arbeitsministerium hat im Rahmen des Reformdialogs zur Arbeitslosenversicherung Neu gemeinsam mit dem AMS ein Austauschformat gestartet, das Arbeitsuchenden die Möglichkeit bietet, im direkten Gespräch ihre Fragen an den Bundesminister zu richten.

Der Austausch war bereits der zweite in diesem Format. Bereits am Montag hatte Arbeitsminister Kocher die AMS-Landesgeschäftsstelle in Graz besucht. Bei der heutigen Diskussionsrunde zur Arbeitslosenversicherung Neu kam Bundesminister Martin Kocher in der Wiener AMS-Geschäftsstelle mit mit rund 20 betroffenen Arbeitssuchenden ins Gespräch und beantwortete eine Stunde lang deren Fragen. In Wien sind derzeit rund 113.000 Personen arbeitslos gemeldet.

"Breiter Dialog über Ideen und Konzepte"

"Unser erster Gesprächstermin im steirischen AMS war bereits sehr konstruktiv und hat wichtige Anhaltspunkte geliefert, welche Themen betroffene Arbeitssuchende am meisten bewegen. Im Reformprozess zur Arbeitslosenversicherung Neu ist es mir persönlich wichtig, einen möglichst breiten Dialog über Ideen und Konzepte zu führen und ein möglichst unmittelbares Bild der Lage von Betroffenen zu erhalten. Umso wichtiger ist es auch, dass wir dieses Gespräch heute in Wien weiterführen konnten", so Kocher.

Seitens des AMS Wien nahm auch AMS-Landesgeschäftsführerin Petra Draxl an der Diskussion teil. "Die Arbeitslosenversicherung gut neu aufzustellen, kann uns nur partnerschaftlich und gemeinsam mit den Betroffenen gelingen. Das Zusammentreffen mit Kunden des AMS Wien war für uns ein wichtiger Austausch, von dem wir viel in diesen Veränderungsprozess mitnehmen werden", so die AMS-Landesgeschäftsführerin Themen, die die Arbeitssuchenden im AMS Wien unter anderem zur Sprache brachten waren Herausforderungen, die im Zusammenhang mit Langzeitarbeitslosigkeit und gesundheitlichen Einschränkungen entstehen.

"Wichtige Anhaltspunkte für Reformprozess"

Aber auch die Frage von Zuverdienstmöglichkeiten und die Erfahrungen der Betroffenen mit der Vermittlung im AMS wurden besprochen. "Mein Dank gilt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und der AMS-Landesgeschäftsstelle. Auch das heutige Gespräch hat wieder wichtige Anhaltspunkte für unseren Reformprozess geliefert. Aus erster Hand zu erfahren, welche Anliegen Arbeitssuchende im Alltag beschäftigen, hilft dabei, eine möglichst praxisnahe Reform auszuarbeiten", so der Arbeitsminister abschließend.

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