Thiem-Freund Zverev: "Andere denken nur an Preisgeld"

Alex Zverev
Alex Zverevimago images/LaPresse
Alex Zverev schießt scharf! Vor den French Open teilt der deutsche Tennis-Profi kräftig gegen die Konkurrenz aus.

"Schauen Sie, die überwiegende Mehrheit der Spieler mag Tennis nicht, sie sehen es nur als einen Weg, Geld zu verdienen. Das Preisgeld ist das einzige, woran sie denken", meint der Weltranglisten-Sechste im Sportschau-Olympia-Podcast des Norddeutschen Rundfunks.

Wen genau er damit meint, lässt er offen. Zu Thiem hat der Hamburger eigentlich ein gutes Verhältnis, wie er auch klarstellt: "Du hast einen Freund auf der Tour und bestreitest dann die größten Spiele mit ihm. Schöner geht es ja nicht. So ein Finale spiele ich natürlich viel lieber gegen einen Freund als gegen jemanden, den ich nicht mag." Sogar das verlorene US-Open-Finale konnte daran nichts ändern: "Natürlich wollte ich das Finale gewinnen, ist ja klar. Aber an der Freundschaft hat das nichts geändert."

Zu den ATP-Spielern im Allgemeinen ist das Verhältnis offensichtlich nicht so gut, denn Zverev legt nach: "Ich bin einer der wenigen, die diesen Sport wirklich lieben. Mir ist sportlicher Ruhm wichtiger als wirtschaftlicher Erfolg." Mehr noch, auch die vermeintliche Unaufrichtigkeit seiner Tennis-Kollegen nervt den 24-Jährigen. Er glaubt: "Neunzig Prozent der Spieler sagen in den Medienkonferenzen nicht, was sie wirklich denken." 

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