Österreich

Zwei Angler fischten Piranha - aus der March

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:00

Die Angler Werner Rebensteiner und Manfred Biss aus Marchegg machten vor kurzem den Fang ihres Lebens. Sie zogen ein Exemplar der in Südamerika beheimateten Piranhas aus der March. Die Raubfische mit haifischscharfen Zähnen sind vor allem in Schwärmen gefürchtet. Das in Niederösterreich entdeckte Tier dürfte laut Expertenmeinung in einen Aquarium großgezogen und danach ausgesetzt worden sein.

Die beiden Männer staunten nicht schlecht, als ein Piranha in ihrem Netz zappelte. So richtig glauben konnten sie es nicht und legten den Experten aus dem Wiener Haus des Meeres daher Fotos des spektakulären Fangs vor. Laut Kurator Daniel Abed-Navandi handelt es sich "ziemlich sicher" um ein Exemplar des Raubfisches.

Experten bestätigen Vermutung

"Für mich schaut der Fisch tatsächlich wie ein Piranha aus: Er hat eine Fettflosse, einen großen Kopf, die Unterseite ist rot und die Oberseite silbrig." Erst im Juli hatte das Haus des Meeres präsentiert.

Der Experte vermutete, dass der Piranha in einem Aquarium gezüchtet und dann, als er zu groß wurde, wahrscheinlich bereits vor einigen Monaten in dem Grenzfluss ausgesetzt wurde.

Hätten Winter nicht überlebt

Angst vor weiteren Piranhas in der March müsse man aber keine haben: "In den nächsten Wochen wird die Wassertemperatur in der March so niedrig werden, dass der Piranha dort nicht mehr überleben kann." Diese Fischart toleriert maximal eine Wasserkälte von elf Grad Celsius. Außerdem gelten die Fische als scheu, wenngleich sie über ein scharfes Gebiss verfügen.

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