Am Sonntagnachmittag drehte sich in der Grazer Innenstadt alles um das Thema Flüchtlinge. Anhänger der "Identitären Bewegung" demonstrierten gegen die Nutzung der Kirchner Kaserne im Bezirk Jakomini als Flüchtlingsunterkunft, Unterstützer der "Jungen Grünen" dafür. Zwei Studentinnen wurden nach Ende der Demos von einer Gruppe attackiert und leicht verletzt.
Am Sonntagnachmittag drehte sich in der Grazer Innenstadt alles um das Thema . Anhänger der "Identitären Bewegung" demonstrierten gegen die Nutzung der Kirchner Kaserne im Bezirk Jakomini als Flüchtlingsunterkunft, Unterstützer der "Jungen Grünen" dafür. Zwei Studentinnen wurden nach Ende der Demos von einer Gruppe attackiert und leicht verletzt.
Gegen 15 Uhr wurden beide Demonstrationen aufgelöst, die Teilnehmer strömten von der Kaserngasse fort. Doch eine halbe Stunde später stießen zwei Teilnehmerinnen (22 und 25) der Grünen Demo "Refugees are Welcome. Stoppt die rechte Hetze" in der Eduard-Keil-Gasse auf eine etwa siebenköpfige Gruppe, laut Polizei vermutlich aus dem Lager der Identitären.
Polizisten stellten zwei junge Wiener
Unter anderem mit einem Teleskopschlagstock und einem Gürtel attackierten die Angreifer die beiden jungen Frauen. Nachdem die Opfer Anzeige erstattet hatten, verfolgten die Polizisten die Verdächtigen. Es gelang ihnen, zwei Wiener im Alter von 21 und 26 Jahren anzuhalten. Der 21-Jährige wies eine Kopfverletzung auf.
Die beiden Verdächtigen wollten sich nicht näher zum Vorfall äußern. Am Tatort wurden Teile des Schlagstockes gefunden. Die Ermittlungen gegen die noch unbekannten Komplizen der beiden Wiener laufen.
"Neonazis attackierte Antifaschist*innen", schrieben die Jungen Grünen Steiermark am Montag in einem Facebook-Posting. Ungeachtet des Übergriffs hat die Vorfeldorganisation am Montag zu einem "Antifaschistischen Spaziergang" bei der Grazer Vorklinik neben der Alten Universität aufgerufen, der auch tatsächlich stattfand.
Nach den schlimmen Vorfällen nach der gestrigen Refugees-Welcome-Demo bei der Grazer Kirchnerkaserne - Neonazis...
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Die Identitären fühlten sich selbst in der Opferrolle, wie in einem Posting auf der offiziellen Facebook-Seite zu lesen war. "Linksextreme drangen bis an die Wohnadressen von führenden Mitglieder der IBÖ ein und hinterließen an den privaten Wohnungstüren Drohbotschaften. "Identitäre nicht willkommen", stand auf den Zetteln. Laut Organisation wurden auch Sachbeschädigungen begangen.
Auch Identitäre sprechen von Stockschlägen
Laut den Identitären sollen vermummte Linksextremisten einen Identitären mit Stockschlägen am Hinterkopf verletzt und diesem Prellungen zugefügt haben. In beiden Vorfällen sei Anzeige erstattet worden, was die Grazer Polizei jedoch auch Anfrage von "heute.at" nicht bestätigen wollte. Man könne nicht sagen, ob es weitere Anzeigen gegeben habe, hieß es aus der Pressestelle. Bestätigt wurden nur mehrere Identitätsfeststellungen wegen Verstößen gegen das Vermummungsverbot.
Im Zuge unserer friedlichen und erfolgreichen Kundgebung gegen das geplante Asylantenheim im Grazer Bezirk Jakomoni kam...
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