Zwei LASK-Fans stehen vor Gericht

Bild: Michael Prieschl

Beim Hochrisikospiel zwischen dem LASK und Wacker Innsbruck sorgten Linzer Hooligans vergangenen Sommer für negative Schlagzeilen. Sie sollen in Pasching eine Straßenbahn mit Fans aus Tirol gestoppt und eine Scheibe eingeschlagen haben. Heute stehen zwei Angreifer vor Gericht.

Es geschah am 13. August 2016. Der LASK hatte gerade das Spitzenspiel der Ersten Liga gegen Wacker Innsbruck in Pasching (Bez. Linz-Land) mit 1:0 gewonnen. Im Anschluss an die Partie versammelte die Polizei die rund 100 mitgereisten Fans aus Tirol an der Bim-Haltestelle in Wagram.

Um ein Zusammentreffen mit den Anhängern der Schwarz-Weißen zu vermeiden, wurde eine Extra-Garnitur für die Tiroler angefordert. Zusammen mit zahlreichen Beamten ging es dann Richtung Hauptbahnhof, um den Anschluss-Zug nach Innsbruck zu erreichen.

Doch die Straßenbahn kam nicht wie geplant an. Denn, wie die Polizei berichtete, hatten LASK-Fans die Schienen mit Mülltonnen blockiert. Kurz darauf sollen rund 20 Vermummte Richtung Bim gestürmt sein und versucht haben, zu den Innsbruckern zu gelangen. Dabei sei eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen.

Die Polizisten gingen dazwischen, verhinderten eine Schlägerei. Die Angreifer konnten jedoch flüchten. "Zwei waren allerdings zu langsam", scherzte ein Polizist auf "Heute"-Nachfrage. Der entstandene Schaden betrug 3.400 Euro.

Das Duo (26, 20) muss sich Dienstagvormittag am Linzer Landesgericht verantworten.

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