Am Dienstag kam es auf der Pyhrnautobahn zu zwei Unfällen mit Lkw-Beteiligung. Zwar wurde bei den Zwischenfällen bei Graz und bei Trieben niemand verletzt, auf der A9 gab es aber zeitweise kaum ein Vorankommen.
Der erste Unfall ereignete sich um 6.15 Uhr bei Kalsdorf in Fahrtrichtung Spielfeld. Ein kroatischer Lkw-Lenker krachte mit seinem mit 20 Tonnen Holz beladenen Schwerfahrzeug wegen eines Reifenplatzers in die Mittelleitschienen. Diese hielten den Lkw zurück, der Sattelaufleger kippte aber um und landete zum Teil auf der Gegenfahrbahn.
Die Asfinag entschloss sich, die Bergung mittels Kran erst nach der Frühspitze am Vormittag in Angriff zu nehmen. Diese dauerte mehrere Stunden lang. Zeitweise wurde der Verkehr in beide Fahrtrichtungen über die jeweiligen Pannenstreifen geleitet.
Gegen 10:30 geriet ein mit Hackschnitzeln beladenes Schwerfahrzeug bei Trieben in Fahrtrichtung Linz in Brand. Laut Asfinag konnte der Lenker das Fahrzeug auf dem Pannenstreifen zum Stillstand und sich selbst in Sicherheit bringen. Die Teilsperre der Autobahn dauerte bis in die frühen Nachmittagsstunden.