Bienen sind wichtig für die Artenvielfalt – besonders in der Stadt. Viele Blütenpflanzen sind von der Bestäubung durch Insekten angewiesen. Rund 80 Prozent davon übernehmen die fleißigen Honigbienen. Zum Tag der Biene am 20. Mai setzen die Wiener Linien ein klares Zeichen gegen das Bienensterben und für den Klimaschutz: Bis zum Sommer 2022 sollen rund 80 Bienenvölker mit rund zwei Millionen Bienen im Öffinetz angesiedelt werden.
"Es freut mich, dass die Wiener Linien zwei Millionen Bienen, also pro EinwohnerIn in Wien eine Honigbiene, haben werden! Wien ist seit Jahren im internationalen Ranking die lebenswerteste Stadt der Welt. Damit wir das weiterhin bleiben, ist es wichtig, auch ein gutes Zuhause für Bienen zu sein. Denn Artenvielfalt ist gelebter Klimaschutz", freut sich Öffi-Stadtrat Peter Hanke (SPÖ) über das Bienenprojekt. "Die WienerInnen profitieren von der Aktion enorm: Mehr Bienen in der Umgebung bedeutet mehr Ertrag im Gemüsegarten und auf blühenden Balkonen."
"Die Öffis bieten einen idealen Platz als Bienenrevier: Entlang der Schienen gibt es oft ungenutzte Flächen, wo sich unzählige Blütenpflanzen ansiedeln. Das ist die ideale Bio-Nahrungsquelle für Bienen, ganz ohne Pflanzenschutzmittel", so Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien. "Wo auch immer es uns möglich ist, verwandeln wir ungenützte Grünflächen in Lebensräume. Auf der bunten Blumenwiese mit den Linden in der Leopoldau finden die Bienen optimale Bedingungen vor. Von hier aus können die Tierchen am reichhaltigen Blütenstaub-Buffet ernähren und Bio-Honig erzeugen."