Zwei Millionen Euro für sieben neue Kindergärten

Im Wiener Gemeinderat wurden gestern rund 2 Millionen Euro für insgesamt sieben neue Kindergarten-Standorte beschlossen. In Simmering, Meidling, Hietzing, Donaustadt und in Liesing entstehen dadurch über 430 neue Plätze, davon stehen 210 Plätze für unter 3-jährige Kinder zur Verfügung.

Gefördert werden die privaten Kindergartenträger „Kinder in Wien (KIWI)“, „Vereinigung katholischer Kindertagesheime“, „St. Nikolausstiftung Erzdiözese Wien“ sowie die „Österreichischen Kinderfreunde“, die langjährige und verlässliche Partner der Stadt sind.

Hintergrund des Ausbaus: Wien wächst und damit auch der Bedarf nach Kindergartenplätzen. Um in allen  Bezirken den Bedarf an qualitätsvollen Kindergartenplätzen abdecken zu können, fördert die Stadt  mit der sogenannten "Anstoßfinanzierung" den Ausbau zusätzlicher Plätze. „Wir investieren kräftig in den Kindergarten-Ausbau. Unser Ziel ist es, Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen und Kindern einen guten Start in die Bildungslaufbahn zu bieten“, so die Wiener Bildungsstadträtin Sandra Frauenberger.

 

Die privaten Kindergärten sind wichtige Partner und sichern ein vielfältiges Angebot in der Stadt. Insgesamt deckt der private Bereich über 60 Prozent der Kindergartenplätze in Wien ab, etwa 40 Prozent der Plätze sollen durch die stadteigenen Kindergärten angeboten werden.

 

83.500 Bildungs- und Betreuungsplätze

Der Kindergarten in Wien ist seit Herbst 2009 beitragsfrei: Seither hat die Stadt Wien laufend zusätzliche Kleinkinder- und Kindergartenplätze geschaffen und hält derzeit bei rund 83.500 Plätzen im privaten und städtischen Bereich. Für 3 bis 6-jährige Kinder hat Wien durch den laufenden intensiven Ausbau die Vollversorgung bereits erreicht. Bei den 0 bis 3-Jährigen kommt Wien auf einen Versorgungsgrad von über 45 Prozent und übertrifft damit das sogenannte „Barcelona-Ziel“ der EU von 33 Prozent.

 

Das Gesamtbudget der Wiener Kindergärten wird heuer fast 800 Millionen Euro umfassen. Das Fördervolumen für private Bildungs- und Betreuungsplätze betrug 2015 über 340 Millionen Euro.

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