Zwei Männer (35, 50) waren am Donnerstagnachmittag einer erhöhten Strahlung ausgesetzt worden. Sie wurden sofort ins Wiener SMZ Ost gebracht. Die Kollegen kamen mit dem radioaktiven Material in Berührung als sie den Müll aufarbeiten wollten.
Den Mitarbeitern gehe es "grundsätzlich gut", teilte Geschäftsführer Roman Beyerknecht am Freitag mit: "Es ist nicht zu erwarten, dass sie Krankheitssymptome entwickeln." Die gesetzlichen Grenzwerte seien aber deutlich überschritten worden, so Beyerknecht. Daher stünden die beiden noch unter Beobachtung.
Grund für den Unfall sei ein in der Anlieferung falsch deklariertes Abfallgebinde gewesen, hieß es. Ein Austritt von Radioaktivität in die Umwelt sei aber nicht erfolgt, versicherte NES. Ermittlungen zur Analyse des Unfallherganges sind in Abstimmung mit den zuständigen Strahlungsbehörden im Gange.
Die NES arbeitet im Auftrag der Republik alle in Österreich anfallenden radioaktiven Abfälle auf. Diese werden konditioniert und dann zwischengelagert.
APA/red.