Der zweite Super G in Zauchensee war ein Hundertstel-Krimi – bis die Schweizerin Lara Gut-Behrami ins Rennen ging. Die 32-Jährige legte eine Fabelfahrt hin, ließ der Konkurrenz keine Chance. ÖSV-Star Cornelia Hütter schlug nach der Enttäuschung in der Abfahrt zurück. Nach dem Sieg am Freitag im ersten Super G holte sich die Steirerin Rang zwei vor Teamkollegin Mirjam Puchner.
Mit den zwei Podestplätzen schlossen die ÖSV-Damen das Wochenende mit einem Sieg und vier weiteren Top-3-Platzierungen ab.
Stephanie Venier legte als Testpilotin mit Nummer eins eine solide Fahrt im technisch anspruchsvollen Super G hin. Die 30-Jährige fuhr aber etwas mit angezogener Handbremse, am Ende schaute Platz 16 heraus. Franziska Gritsch lag zwei Plätze vor der Teamkollegin. Die weiteren Österreicherinnen: Michaela Heider 19., Michelle Niederwieser 23., Arianie Rädler 26. und Christina Ager 28.