Zwei Pferde verendeten qualvoll bei Stallbrand

Gleich neun Feuerwehren rückten in der Nacht auf Sonntag zu einem Stallbrand in Tragwein (Bez. Freistadt) aus. Für zwei eingestellte Pferde kam jede Hilfe zu spät, sie verendeten qualvoll. Bei minus 14 Grad gestalteten sich auch die Löscharbeiten äußerst schwierig.

Gegen 4.30 Uhr schrillten die Alarmglocken. Die Feuerwehren mussten zu einem Großbrand in Tragwein (Bez. Freistadt) ausrücken. Beim Eintreffen stand bereits der Pferdestall in Vollbrand. "Der Besitzer war vor Ort und sagte uns, dass zwei Pferde im Stall sind. Die zweite Information war gleich, dass eine Hochspannungsleitung über den Stall reicht", so Einsatzleiter Daniel Schützenhofer.

Es wurde sofort Verstärkung angefordert, insgesamt waren neun Feuerwehren vor Ort. Die Helfer versuchten zunächst in den Stall zu gelangen. Das gestaltete sich für den Atemschutztrupp aber zu gefährlich.

Löschwasser gefror

Auch die extreme Kälte (-14 Grad) erschwerte die Löscharbeiten. Die Löschwasserleitungen froren immer wieder ein. Erst gegen acht Uhr Früh war der Brand gelöscht. Die beiden eingestellten Pferde konnten nicht mehr gerettet werden.

Ein Auto, ein Traktor sowie mehrere landwirtschaftliche Geräte wurden ebenfalls ein Raub der Flammen. Die genaue Brandursache muss noch ermittelt werden.

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