Zwei "Problemwölfe" sollen abgeschossen werden

Ein Wolfsrudel (Symbolbild)
Ein Wolfsrudel (Symbolbild)iStock
Zwei Wölfe bereiten Tiroler Bauern immer wieder Probleme. Deswegen wurden jetzt Abschussanträge eingebracht.

Konkret geht es um den Wolf "84MATK" und Wölfin "70FATK". Laut dem Verein "Alm ohne Wolf" sei die Wölfin extrem auf Nutztiere fixiert und habe bereits 37 Stück gerissen. Auch vor Siedlungen habe sie keine Scheu, denn ein Tier wurde in nur wenigen Metern Entfernung zum nächsten Wohnhaus gerissen.

Der zweite Wolf hingegen hielt sich hauptsächlich im Unterland auf und habe 22 Schafe sowie zehn Ziegen getötet. Die Wölfe halten sich in den Bezirken Kitzbühel und Landeck auf. Grundlage für die Abschüsse ist das Tiroler Jagdgesetz 2004, auch eine Richtlinie der EU sieht die Möglichkeit vor, einzelne "Problemwölfe" abzuschießen.

Herdenschutzmaßnahmen seien laut den Bauern aufgrund der Topographie und geringen Futtergrundlage nicht möglich. Auch der Österreichische Wolfsmanagementplan sieht eine Entnahme eines Wolfes vor, wenn dieser wiederholt Nutztiere tötet.

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