Zwei Spitäler wiesen Sterbenden ab - Herztod

Bild: Reuters

Eine übergangene Grippe und eine 45-Minuten-Irrfahrt ins Spital St. Pölten waren selbst für ein 25 Jahre junges Herz zu viel: Nach dem tragischen Tod eines Korneuburgers sind laut seiner Familie viele Fragen offen.

Fakt ist: Christian Neumayer war vor Kurzem um fünf Uhr früh mit Atemnot aufgewacht – und wenig später kollabiert. Seine Freundin rief den Notarzt, der den Fitness-Fan eine Stunde lang reanimierte und ihn dann schleunigst auf eine Intensivstation bringen wollte. Doch sowohl das etwa zehn Minuten entfernte AKH als auch das SMZ Ost hatten kein Bett für den Sterbenden frei.

"Die Rettung brachte Christian letztendlich ins Krankenhaus St. Pölten, wo er um 7:41 Uhr starb", erzählte sein Bruder "Heute". Todesursache laut Obduktion: Herzmuskelentzündung. "Seine Chance war gering, aber vorhanden. Ein Pathologe riet mir, wegen der langen Rettungsfahrt zum Patientenanwalt zu gehen", so der Bruder. Laut "Krone" leitet Jurist Gerald Bachinger nun die Ermittlungen .

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