Baustelle beim Semmeringtunnel

Windböe als Ursache: Toter bei Semmering-Arbeitsunfall

Beim Abbau einer Werkstatt kam es zu einem tödlichen Unfall, Ursache soll eine Windböe gewesen sein. Die Erhebungen laufen.
Niederösterreich Heute
21.07.2026, 11:06
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Schock in Niederösterreich: Zu zwei tödlichen Arbeitsunfällen ist es am Montag, 20. Juli 2026, in Schottwien (Bezirk Neunkirchen, NÖ) und in Mistelbach (NÖ) gekommen.

Schwerverletzter und Toter

In Schottwien waren gegen 10.55 Uhr zwei Arbeiter damit beschäftigt, eine Halle abzubauen – laut "ORF NÖ" bei der Baustelle des Semmering-Basistunnels. Ein 45-jähriger kroatischer Staatsbürger sowie ein 54-jähriger Mann aus dem Bezirk Spittal an der Drau (K) arbeiteten auf einer Hebebühne, als eine Hallenwand vermutlich durch eine Windböe instabil wurde.

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Die Wand mitsamt Stützen stürzte auf den Korb der Hebebühne. Der 54-Jährige wurde dabei schwer verletzt und mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 3 ins Universitätsklinikum Wiener Neustadt (NÖ) geflogen. Für den 45-Jährigen kam aber jede Hilfe zu spät – er starb noch an der Unfallstelle.

Sieben Meter hinab gestürzt

Der nächste tragische Arbeitsunfall passierte gegen 11.10 Uhr in Mistelbach. Ein 34-jähriger Mann aus dem Bezirk Weiz (STMK) hat gemeinsam mit einem Kollegen Photovoltaikpaneele von einem Firmenhallendach entfernt.

Er dürfte dabei auf eine Lichtplatte gestiegen und eingebrochen sein. Der Mann stürzte fast sieben Meter hinab. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen verstarb er im Landesklinikum Mistelbach.

In den beiden Fällen werden von den jeweils zuständigen Arbeitsinspektoraten Erhebungen durchgeführt.

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