Gleich zwei Vögel, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, wurden am Wochenende im Tierschutzhaus Vösendorf von Tierschutz Austria (ehemals Wiener Tierschutzverein) versorgt. Ihre Gemeinsamkeit: Beide hatten allem Anschein nach eine Kollision mit einem Gegenstand, Gebäude oder Fahrzeug.
Eine Waldohreule wurde in Velm (Bezirk Bruck an der Leitha) in einem Garten reglos aufgefunden. Die Hausbewohner brachten das Tier daraufhin nach Vösendorf, wo die Eule veterinärmedizinisch untersucht wurde. Der Greifvogel hatte bis auf ein paar Schürfwunden keine großen Blessuren, darf sich aktuell aber noch etwas in der Obhut von TSA erholen, ehe er wieder ausgewildert wird.
Eine bewegungslose Möwe wurde hingegen in Wien-Floridsdorf (21. Bezirk) entdeckt. Auch sie wurde vom Finder in die Hände von TSA übergeben. Bereits bei ihrer Ankunft hatte sich die Möwe aber wieder erholt, zeigte sich sehr wehrhaft und wurde nach einem kurzen medizinischen Check wieder in die Freiheit entlassen. Sie kam demnach mit dem Schrecken davon.
Die beiden Vögel haben also noch eine weitere Gemeinsamkeit: Für beide ging ihr vermeintlicher Zusammenprall mit einer jeweils nicht bekannten Quelle glimpflich aus. Ende gut, alles gut.