Zwei von drei Banken kassieren Bankomatgebühren

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63 Prozent der Austro-Banken bitten Kunden für Barbehebungen an Automaten bereits zur Kasse. Das zeigt eine Studie der Bundeswettbewerbsbehörde. Ein Verbot lehnten die BWB-Experten ab.

63 Prozent der Austro-Banken bitten Kunden für bereits zur Kasse. Das zeigt eine Studie der Bundeswettbewerbsbehörde. Ein Verbot lehnten die BWB-Experten ab.
Seit dem Vorjahr sorgt das Thema Bankomatgebühren für viel Ärger. Jetzt kommen die Wettbewerbshüter jedoch zu folgendem Schluss: "Ein Verbot von Bankomatgebühren ist nicht zielführend, da Banken zahlreiche Ausweichmöglichkeiten haben, um die Kosten einzuheben."

Zudem könnte eine Regulierung zum Rückzug von gebührenfinanzierten Drittanbietern (FirstData, Euronet) und damit womöglich zum Wegfall von 1.300 der derzeit 8.700 Geldautomaten führen. Was die Markterhebung ebenfalls zeigt: Schon 2015 hatten bis zu 63 Prozent der Geldinstitute Konto-Modelle im Programm, die die Weitergabe von Bankomatgebühren an Kunden vorsehen.

Nicht Thema der Erhebung waren die seit Jahren von Konsumentenschützern massiv kritisierten Bankomatgebühren der Kreditkarten-Anbieter. Diese betragen in der Regel 3 Prozent der behobenen Summe. Bei 200 Euro sind das zum Beispiel stolze 6 Euro.

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