Carlo Pedersoli feierte Ende Oktober seinen 82. Geburtstag. Er ist Musiker, Drehbuchautor, Musikproduzent, Olympiateilnehmer und sogar Modedesigner. Aber vor allem ist er eines: Film- und Fernsehschauspieler, der unter dem Künstlernamen Bud Spencer, an der Seite von Terence Hill, weltberühmt wurde. Zwei junge Studenten aus Wien widmen sich nun mit einem Film der Lebensgeschichte des Ausnahmetalents. Terence Hill und Bud Spencer haben sie bereits mehrmals persönlich getroffen, Heute.at traf Karl-Martin Pold und Sarah Ulrike Nörenberg zum Gespräch.
Carlo Pedersoli feierte Ende Oktober seinen 82. Geburtstag. Er ist Musiker, Drehbuchautor, Musikproduzent, Olympiateilnehmer und sogar Modedesigner. Aber vor allem ist er eines: Film- und Fernsehschauspieler, der unter dem Künstlernamen Bud Spencer - an der Seite von Terence Hill - weltberühmt wurde. Zwei junge Studenten aus Wien widmen sich nun mit einem Film der Lebensgeschichte des Ausnahmetalents. Terence Hill und Bud Spencer haben sie bereits mehrmals persönlich getroffen, Heute.at traf Karl-Martin Pold und Sarah Ulrike Nörenberg zum Gespräch.
Ein Community Projekt mit viel Leidenschaft und Begeisterung ist das "Bud Spencer Movie": Fans auf der ganzen Welt werden miteinbezogen, können den Film mit Wissen und Geldspenden unterstützen. Fertig könnte der Film, wenn alles gut geht, in zwei Jahren sein. Bis dahin haben sich Karl-Martin Pold und Sarah Ulrike Nörenberg aber noch zahlreiche Reisen, Interviews und so einiges mehr vorgenommen!
Heute.at: Wie kam es zur Idee einen Film zu machen?
Pold: 2008 beim Urlaub in Italien fuhren wir durch Neapel und auf einen Campingplatz. Ich trug ein Bud Spencer T-Shirt und darauf sprach mich der Campingplatzbesitzer an, ihm gefiel es, dass ich mich mit dem Thema auskannte. Und dann hat er mir erzählt, dass sein Chef ein alter Freund von Bud Spencer ist! Zu dem Zeitpunkt war ich gerade auf der Suche nach einem Diplomarbeitsthema und so entstand die Idee einmal ein Konzept für einen Film auszuarbeiten.
Wie war es Bud Spencer zu treffen?
Pold: Wie wir ihn zum ersten Mal getroffen haben war das natürlich sehr aufregend wenn man plötzlich vor seinem Idol steht. Er hat einen extrem trockenen Humor, er ist sehr freundlich, aber auch ein bisschen launisch. Genau das macht ihn sympathisch und eigentlich ist er ja wie in seinen Filmen.
Wie oft habt ihr Bud Spencer jetzt schon getroffen?
Pold: Fünf, sechs Mal.
Und Terence Hill?
Pold: Auch schon vier, fünf Mal.
Interessieren sich Fans für den Film?
Nörenberg: Es gibt ein riesiges Interesse an dem Film, aber wir wollen nicht nur einen Film für Fans machen. Wir wollen einen Film für die breite Masse machen, weil wir wissen, dass nach wie vor viele Leute die Bud Spencer Filme anschauen. Deshalb arbeiten wir daran einen Kinofilm zu realisieren, dafür haben wir jetzt auch eine erste Förderung bekommen.
Was soll der Film zeigen?
Pold: Es ist ein Film über Carlo Pedersoli, über die Fans und über die Bud Spencer-Fankultur. Was genau in dem Film vorkommen wird, sieht man dann 2013 im Kino!
Was braucht ihr im Moment konkret zur Weiterführung des Films?
Pold: Wir arbeiten im Moment hauptsächlich mit Spenden und Einnahmen aus dem Bud Spencer T-Shirt Verkauf. Deshalb rufen wir auch immer wieder die Fans auf zu spenden! Was zwar noch nicht ausreichend zur Fertigstellung, aber auf jeden Fall eine große Hilfe für uns, ist. Fans sagen sie wollen Bud zurück auf der großen Leinwand sehen und fragen uns deshalb auch immer, wann der Film fertig sein wird.
Was sucht ihr außerdem?
Nörenberg: Wir suchen auch tatkräftige Unterstützung! Übersetzer brauchen wir immer oder auch gerade Unterstützung von Leuten aus der IT-Branche würde uns helfen. Wenn sich irgendjemand angesprochen fühlt bei dem Web 2.0 Projekt oder dem Film selbst mitzuhelfen, dann kann er sich jederzeit bei uns melden. Da freuen wir uns!
TH