Zwei Wiener und verletzter Hund vom Hochschwab gerettet

Bild: nagerw

Zwei Wanderer aus Wien sind mit unzureichender Ausrüstung und auch noch in Begleitung eines Hundes auf den Hochschwab geklettert. Da einer erschöpft aufgeben musste und das Tier bereits an offenen Pfoten litt, setzte das Gespann einen Notruf ab.

Der 37-Jährige und der 25-Jährige stiegen von Seewiesen über die Voisthalerhütte auf das Schiestlhaus im Gipfelbereich auf. Dort wurden die beiden schlecht ausgerüsteten Alpinisten von hochwinterlichen Verhältnissen überrascht.

Am derzeit nicht bewirtschafteten Schiestlhaus angekommen, war der jüngere Wanderer völlig entkräftet und der Hund bereits an den Pfoten lädiert. Die leichtsinnigen Männer wurden sich der ernsten Situation bewusst und setzten über die dortige Funkanlage einen Notruf ab.

Ein Alpinpolizist wurde trotz Nebels im Bereich des Gipfels abgesetzt. Dieser begleitete die Wiener in einen tieferen Geländebereich. Dort konnten die beiden unverletzten Wanderer und der leidende Hund in den Polizeihubschrauber klettern, ihre Tortur war damit überstanden.

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