Zweiter NHL-Trainer wegen Impfverweigerung gefeuert

Sylvain Lefebvre
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In der NHL wurde bereits der zweite Assistenzcoach von seinem Team entlassen, weil er sich gegen die vorgeschriebene Corona-Impfung entschieden hat.

Sylvain Lefebvre ist seinen Job als Co-Trainer der Columbus Blue Jackets los. Der 53-Jährige will sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen.

Eine solche Impfung ist in der am 12. Oktober startenden Saison der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL aber vorgeschrieben. Somit blieb Columbus keine Chance. General Manager Jarmo Kekäläinen: "Wir sind enttäuscht, doch wir respektieren, dass das eine persönliche Entscheidung für Sylvain ist und wünschen ihm alles Gute. Gemäß NHL-Protokoll kann er den Job nicht ausführen, für den wir ihn angestellt haben."

Lefebvre ist nicht der erste Trainer, dem ein Nein zum Pieks seinen Job kostet. Vor ihm hatte Rocky Thompson, ebenfalls Co-Trainer, bei den San Jose Sharks gehen müssen. Brisant: Thompson konnte sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen. Ausnahme wurde für ihn dennoch keine gemacht.

Von den Spielern ist die überwältigende Mehrheit geimpft. Impfpflicht gibt es für sie keine. Allerdings dürfen Ungeimpfte nur unter strengen Regeln spielen. Sie müssen zum Beispiel sogar mit einer Suspendierung rechnen, wenn sie sich mit Corona anstecken, weil sie dann andere gefährden.

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