Im vergangenen Sommer hatte es der mittlerweile 29-Jährige noch einmal wissen wollen. Diethart gab sein Comeback, kehrte nach vier Jahren auf die Schanze zurück. Der Plan war, über den Continentalcup wieder in die Weltcup-Mannschaft vorzustoßen.
Doch nun zieht der gebürtige Niederösterreicher neuerlich einen Schlussstrich, beendet seine zweite Skisprung-Karriere. "Für mich war mein Comeback im Sommer wichtig, um mit dem Skispringen als Aktiver abschließen zu können. Außerdem war es ein Lernprozess. Ich konnte mich dadurch sprungtechnisch wieder auf den neuesten Stand bringen", erklärte der 29-Jährige.
Diese Erkenntnisse wird Diethart in Zukunft als Trainer weitergeben. Denn der ehemalige Vierschanzentournee-Sieger wechselt direkt ins Betreuerteam der Skispringerinnen, arbeitet als Co-Trainer von Harald Rodlauer. Diethart ist bereits seit 2018 als Trainer tätig, arbeitete für den Tiroler und danach den Bayerischen Skiverband.
"Es freut mich, mit Thomas Diethart einen vielversprechenden Trainer mit großem Potenzial bei uns zu begrüßen. Er war einer unserer Top-Athleten und wird nun seine Erfahrungen an unsere Skispringerinnen weitergeben", erklärte ÖSV-Sportdirektor Toni Giger.
Diethart legte im Weltcup einen kometenhaften Aufstieg hin. Er feierte zwei Weltcupsiege, gewann die Vierschanzentournee 2013/14 und holte 2014 Olympia-Silber in der Mannschaft, ehe er nach schweren Stürzen 2017 zurücktrat.